Claudia Michelsen liest „Lotte in Weimar“
Ein Abend mit Thomas Manns großer literarischer Hommage an Goethe und an eine Frau im Schatten der Geschichte
Mit warmer Stimme und feinem Gespür für Zwischentöne haucht Claudia Michelsen Thomas Manns Lotte in Weimar neues Leben ein. Der Roman, in dem Mann sich auf Spurensuche nach Goethes erster Liebe begibt, ist eine leise und berührende Reflexion über Erinnerung, Alter und das Nachwirken eines Lebens.
Charlotte Kestner, die einstige Lotte aus Goethes Werther, kehrt als gealterte Frau nach Jahrzehnten nach Weimar zurück. Offiziell gilt die Reise dem Besuch ihrer Schwester Amalie und der Einführung ihrer Tochter in die Weimarer Gesellschaft. Doch in Wahrheit führt sie die Sehnsucht nach Goethe zurück in die Stadt ihrer Jugend. Die Sehnsucht nach dem Mann, der sie mit seinem Roman zwar berühmt, aber zugleich öffentlich entblößt hat, indem er die pikante Dreiecksbeziehung zwischen ihr, ihrem Verlobten Kestner und sich selbst öffentlich machte.
Thomas Mann zeichnet ein vielschichtiges und tiefgründiges Porträt einer Frau, die sich mit ihrem eigenen Mythos auseinandersetzt, mit der Last der Vergangenheit und mit einem Bild, das andere von ihr geschaffen haben.
Claudia Michelsen entfaltet diese facettenreiche Figur mit ihrer Präsenz und emotionaler Tiefe. Ein leiser, bewegender und zugleich heiterer Abend über das Erinnern, über Selbstbilder und die Frage: Was bleibt von einem Menschen im Schatten eines Genies?
Eine Veranstaltung des Fördervereins mit Unterstützung des Landschaftsverbands Weser-Hunte e.V. und der VGH-Stiftung Niedersachsen. Eintritt: € 20,-.
Mit warmer Stimme und feinem Gespür für Zwischentöne haucht Claudia Michelsen Thomas Manns Lotte in Weimar neues Leben ein. Der Roman, in dem Mann sich auf Spurensuche nach Goethes erster Liebe begibt, ist eine leise und berührende Reflexion über Erinnerung, Alter und das Nachwirken eines Lebens.
Charlotte Kestner, die einstige Lotte aus Goethes Werther, kehrt als gealterte Frau nach Jahrzehnten nach Weimar zurück. Offiziell gilt die Reise dem Besuch ihrer Schwester Amalie und der Einführung ihrer Tochter in die Weimarer Gesellschaft. Doch in Wahrheit führt sie die Sehnsucht nach Goethe zurück in die Stadt ihrer Jugend. Die Sehnsucht nach dem Mann, der sie mit seinem Roman zwar berühmt, aber zugleich öffentlich entblößt hat, indem er die pikante Dreiecksbeziehung zwischen ihr, ihrem Verlobten Kestner und sich selbst öffentlich machte.
Thomas Mann zeichnet ein vielschichtiges und tiefgründiges Porträt einer Frau, die sich mit ihrem eigenen Mythos auseinandersetzt, mit der Last der Vergangenheit und mit einem Bild, das andere von ihr geschaffen haben.
Claudia Michelsen entfaltet diese facettenreiche Figur mit ihrer Präsenz und emotionaler Tiefe. Ein leiser, bewegender und zugleich heiterer Abend über das Erinnern, über Selbstbilder und die Frage: Was bleibt von einem Menschen im Schatten eines Genies?
Eine Veranstaltung des Fördervereins mit Unterstützung des Landschaftsverbands Weser-Hunte e.V. und der VGH-Stiftung Niedersachsen. Eintritt: € 20,-.
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